„Momo“ war die achte Produktion der Musikmittelschule Freistadt. Das Stück erzählt die Geschichte eines kleinen Mädchens, das gemeinsam mit seinen Freunden versucht, die immer grauer werdende Welt von den Zeitdieben zu befreien. Aufregende Abenteuer, treue Freundschaften und wunderbare Melodien begleiten Momo auf dieser Reise. Das hochaktuelle Thema beschäftigte die Kinder und Jugendlichen während des gesamten Schuljahres und wurde in vielen Unterrichtsfächern aufgegriffen.
Seit Dezember bereiteten sich rund 200 Schüler*innen der MMS Freistadt in Szenen- und Solistenproben sowie in Tanz-, Band- und Chorproben intensiv auf diese Produktion vor. Im Werk- und Kunstunterricht wurden Requisiten sowie zahlreiche Kostüme entworfen, gefertigt und genäht. Ein Projekt dieser Größenordnung kann nur alle vier Jahre stattfinden, weil knapp 380 Schüler*innen und 60 Lehrkräfte bereit sind, viel Zeit, Engagement und Kreativität zu investieren.
Der Startschuss für das Projekt fiel bereits im Oktober mit der Vorstellung des Werks von Michael Ende in allen Klassen. Im November folgte das Casting, bei dem 42 Rollen für zwei Besetzungen vergeben wurden. Gemeinsam mit 70 Tänzer*innen standen die Schauspieler*innen auf der Bühne. Musikalisch begleitet wurde die Geschichte von 65 Chorsänger*innen sowie einer elfköpfigen Band, bestehend aus sechs Schüler*innen und fünf Lehrkräften.
Nach monatelangem Proben, Singen, Tanzen, Malen und Basteln war es schließlich so weit: Bei sechs ausverkauften Aufführungen in der Messehalle Freistadt im Juni 2026 begeisterten die Schüler*innen das Publikum. Tosender Applaus und Standing Ovations waren der verdiente Lohn für ihren außergewöhnlichen Einsatz und ihr beeindruckendes Können.
